Evangelische
Petrusgemeinde
Mannheim Wallstadt

Pfarrerin

 

Anna Maria Baltes

Jahrgang 1980, verheiratet, zwei Kinder, Diplom-Psychologin und Pfarrerin.

Erreichbar: Pfarrbüro im Pfarrhaus, da ist der AB immer eingeschaltet. Manchmal sitze ich daneben und höre zu, also: Draufsprechen lohnt sich! Gerne verabrede ich mich mit Ihnen zu einem persönlichen Gespräch. Außerdem treffen Sie mich sonntags zum Gottesdienst in der Kirche, am Dienstag und Freitag in der Grundschule, ab und zu auf dem Friedhof. Immer mal bin ich auch im Café am Marktplatz zu finden oder auf dem Spielplatz. Wenn Sie mögen, sprechen Sie mich gerne an! - In der Coronakrise sitze ich natürlich weder auf dem Spielplatz noch im Café, sondern im Pfarrhaus. Ansprechen dürfen Sie mich trotzdem gern: Telefonisch, per Mail oder auf Instagram. Oder, was zuletzt öfters vorkommt und mich total erfreut: Per Brief! Danke für die Zettelchen, Nachrichten und Karten im Briefkasten!

Ich bin ein Fan von: Den Worten und Geschichten der Bibel, kurzweiligen Gottesdiensten, Hochzeiten, Lebensgeschichten, Eiskunstlauf, Freundlichkeit, Leben ohne Auto, Elvis, Kinderweisheiten, Nähen, Jesus.

In der Coronakrise: Sorge ich mich um vorerkrankte Angehörige und Gemeindeglieder, genieße das Leben ohne Wecker, lerne Instgram, schreibe gerne an meinem Blog, frage mehr nach Gott, habe langfristige Pläne aufgegeben, telefoniere und schreibe mehr, würde gern italienisch und polnisch können, schaue voller Sorge auf die USA, wo ich mal ein Jahr gelebt habe, bin abends müder und nenne jeden halbwegs friedlich mit der Familie überstandenen Tag "gelungen".


Mir tut es gut, immer wieder sonntags einen Schritt Abstand zu nehmen vom Alltag. Deshalb sind mir Sonntagsgottesdienste sehr wichtig. Ich merke auch, wie ich von dem profitiere, was ich als Kind gelernt habe: In der Familie, im Kinderchor, in der Schule. Deshalb freue ich mich über Gelegenheiten, Familien zu stärken und Kindern und Jugendlichen Lernangebote zu machen. Und bin natürlich froh, dass es in der Gemeinde Gelegenheit zum Musizieren gibt!

Ich möchte durch meinen Dienst dazu beitragen, dass Menschen in Wallstadt und auf der Welt gelassen und froh leben. Ich glaube, die größten Baustelle auf dem Weg dahin heißt Angst – Angst etwas zu verpassen (=Stress), Angst vor dem Tod, Angst vor Veränderung, Angst zu kurz zu kommen (=Ungerechtigkeit), Angst vor Fremdem, Angst vor anderen (=Misstrauen). So wie ich die Bibel verstehe, ist es nicht gut, sich von Angst bestimmen zu lassen. Deshalb versuche ich, mir ganz deutlich „Vertrauen“ auf die Fahnen zu schreiben. Ob`s klappt?