Evangelische
Petrusgemeinde
Mannheim Wallstadt

Pfarrerin Baltes Corona Tagebuch

Sonntag, 24. Januar 2021

Ruth

Heute ist als Predigttext ein langer Abschnitt aus dem Buch Ruth vorgesehen. Tipp 1: Wer noch nicht so viel vorhat heute, sollte ich eine Bibel zur Hand nehmen und das Buch Ruth (wieder) einmal ganz durchlesen. Es lohnt sich und dauert nicht lang.

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Donnerstag, 21. Januar 2021

Virtuelles Gemeinschaftsgefühl

Seit März ist die petrusgemeinde auch auf Instagram. Für mich war das die erste Begegnung mit diesem sozialen Medium. Noch immer sind meine Schritte dort unsicher, die Konfis helfen öfters lachend aus, wenn ich nicht weiter weiß... Heute, etwa 10 Monate nachdem wir mit Instagram begonnen haben, heute habe ich zum ersten Mal so etwas wie "virtuelles Gemeinschaftsgefühl" erlebt.

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Mittwoch, 20. Januar 2021

Lehre uns beten!

Unseren Lehrvikar Marcus Held beschäftigt gerade das Thema Beten. Er schreibt:

Mir kommt es so vor, als würden viele Menschen nicht mehr beten. Mich wundert das. Ist es der Eindruck: Mein Gebet hört doch eh niemand und schon gar nicht Gott? Vielleicht die Angst, dass meine Worte Gott nicht genügen? Oder dass man keine richtige Sprache findet und finden kann? Ist beten zu schwierig?

Ein Gastbeitrag.

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Dienstag, 19. Januar 2021

Oh Gott, meine Haare.

Die ganze letzte Woche nahmen die Vorbereitungen für den kleinen Fernsehgottesdienst auf Rhein-Neckar-Fernsehen breiten Raum ein. Anstrengend war`s. Samstag wurde aufgezeichnet, viereinhalb Stunden, bis alles im Kasten war.

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Montag, 18. Januar 2021

Metronome

Eine meiner klarsten Erinnerungen an den Musikunterricht am Gymnasium ist die „Symphonie der 100 Metronome“. Wir sollten alle ein Metronom mitbringen in die Schule und dann die Dinger auf das Zeichen des Lehrers losticken lassen.

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Donnerstag, 14. Januar 2021

Wiederentdeckte Weite

Die Enge der eigenen Wohnung, die Beschränkungen der Freiheit… es wird eng! Lehrvikar Dr. Marcus Held findet: Beten kann helfen, die Weite wiederzuentdecken. Ein Gastbeitrag.

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Montag, der 11. Januar 2021

Noch mal: Barmherzigkeit

Als sich herausstellte, dass der Lockdown im Januar sogar noch strikter werden sollte, war das Bauchgefühl eindeutig. Jetzt können wir bei der Kirche nicht unsere Vorgaben lockern. Und da wir bis zum 10. Januar die Präsenzgottesdienste ausgesetzt hatten, hieß es wohl oder übel, auch noch bis Ende Januar die Kirchentür geschlossen zu lassen.

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Donnerstag, 7. Dezember 2021

Körpergedächtnis

Behüte mich Gott, ich vertraue dir.

Du zeigst mir den Weg zum Leben.

Bei dir ist Freude, Freude in Fülle!

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Dienstag, 5. Januar 2021

Stille Nächte

Vor Weihnachten habe ich mir den Kopf zerbrochen. Gemeinsam mit dem Ältestenkreis habe ich mich gefragt: Wie kann es in Wallstadt richtig Weihnachten werden, wenn wir nicht in der dunklen Kirche "Stille Nacht" singen?

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Neujahr, 1. Januar 2021

Jahreslosung

"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist." (Lk 6,36)

Diese Jahreslosung braucht keine Auslegung. Sie braucht, dass wir es tun!

Motiv "Barmherzig", Illustration: Angelika Litzkendorf, aus: Jahreslosung 2021, c mit Genehmigung der Agentur des Rauhen Hauses Hamburg 2020

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Altjahresabend, 31. Dezember 2020

Was für ein Jahr!

Unser Lehrvikar Dr. Marcus Held hält Rückschau auf das Jahr 2020 mit Gedanken zu Liedern von Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper.

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Mittwoch, 30. Dezember 2020

Aus Marias Sicht

Maria, stelle ich mir vor, war nie ein normales Mädchen. Maria träumt. Sie spielt. Überlegt sich, was wäre, wenn alles ganz anders käme. Erfindet eigene Welten, mit neuen Regeln, wo die letzten die ersten sind und die ersten die letzten, und den Sanftmütigen die Erde gehört. Maria spielt, dass sie ein Löwenkind hat und ein Kälbchen, und eine Otter im Loch. Und alle vertragen sich. Wo sie nur kann, schnappt sie etwas aus den Heiligen Schriften auf, prägt sich die Worte ein, belauscht die Erwachsenen. Wenn sie erwischt wird, stöhnen die wieder: „Warum kannst du nicht so sein wie die anderen?“

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Dienstag, 29. Dezember 2020

Aus Josefs Sicht

Kurz vor Weihnachten saßen viele Pfarrerinnen und Pfarrer auif den ausgearbeiteten Predigten, die nun nicht mehr gehalten werden konnten. Pfarrer Peter Geißert aus der Neckarstadt-Gemeinde hätte gepredigt: "In diesem Jahr fühle ich mich dem Josef ganz nah." Heute gibt es seine Predigt hier als Gastbeitrag. Morgen dann eine Replik von mir, sozusagen aus Marias Sicht. Weihnachtspredigt 2020 von Pfarrer Peter Geißert:

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1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2020

Mit Corona-Ohren neu gehört

„Es begab sich aber zu der Zeit…“ Die vertrauen Worte der Weihnachtsgeschichte mit den Ohren von 2020 zu hören, lohnt sich.

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Heilig Abend, 24. Dezember 2020

Weihnachten ist geschenkt, aber nicht umsonst

»Weihnachten ist geschenkt, aber nicht umsonst« - hierin liegt aus der Sicht unseres Lehrvikars Marcus Held gerade an Weihnachten unter Corona-Bedingungen eine wichtige Botschaft. Er stellt uns dazu ein Bild der Künsterlin Beate Heinen vor. Beate Heinen arbeitet in ihrer Kunst an einer Kultur der Achtsamkeit. Diese Kultur der Achtsamkeit speist sich aus ihrer eigenen spirituellen Reise, die über ihr Leben als Nonne, hin zur Kunst geführt hat. Mit ihrem Bild »O Heiland, reiß die Himmel auf« nimmt sie uns mit auf eine Entdeckungsreise in das Herz der Botschaft von Weihnachten. 

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Mittwoch, 23. Dezember 2020

Psalm 131

Jetzt ist es fast geschafft. Es war dann doch viel vorzubereiten, für das Weihnachtsfest der geschlossenen Kirchen. Über 200 Lichttüten als Geschenke packen und verteilen, Videoclips drehen, Fotos aus der Kirche auf die Webseite stellen, Mitmachstation und mehr vor der Kirche aufbauen, Krippe basteln für den Park…

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Montag, 21. Dezember 2020

Herzlichkeit

Wir sagen euch an den lieben Advent
Sehet, die vierte Kerze brennt
Gott selber wird kommen, er zögert nicht
Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht

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Samstag, 19. Dezember 2020

Allein zu Haus

Einer der ganz großen Kinohits meiner Kindheit: „Kevin allein zu Haus“. Ganz allein verbringt der kleine Kevin, jüngstes Kind der Familie, Weihnachten daheim. 

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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Robert geht verloren

Ja, wir haben durch den ersten Lockdown im Frühling Erfahrungen gewonnen, stolpern nicht ganz so ahnungslos durch die Kontaktbeschränkungen. Aber: Wir sind auch müde. Fast ein ganzes Jahr ohne Mobilität, Besuche, Umarmungen, Ausgehen, Planungssicherheit. Das zehrt an den Kräften. Wertvoll jede kleine Tradition, die den Alltag strukturiert. 

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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Vater und Mutter ehren

Täglich berichten mir gerade Angehörige davon, wie schwer es ist. Berichten von der Hilflosigkeit: Der Vater, die Mutter ist im Heim oder im Krankenhaus. Sehnt sich nach Besuch, nach Zuwendung. Braucht sorgfältige Pflege. Und nichts davon ist möglich. 

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Freitag, 11. Dezember 2020

Wenn der Kopf schwirrt

Und wieder macht der Posteingang "pling", in einem fort. Wieder geht es so schnell, die Zahlen, die Vorgaben, die Entscheidungen. Mir ist ganz schwindelig. 

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Donnerstag, 10. Dezember 2020

Fällt Weihnachten aus?

Morgen fehlen wieder etliche Lehrkräfte. Im Religionsunterricht habe ich deshalb doppelt so viele Kinder zu unterrichten. Was ich geplant hatte für die Stunde, wird nicht funktionieren. Ich gehe zum Regal, suche nach einer schönen Bastelarbeit. Oder ein Gedicht? Den Gedichtband habe ich schon so oft durchgeblättert. Noch nie ist mir dieses Gedicht aufgefallen. Bis jetzt.

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Mittwoch, 9. Dezember 2020

Fenster

Seit einigen Tagen mache ich mich abends auf zum Spaziergang. Die Fenster beim lebendigen Adventskalender anschauen. Ein bittersüßes Vergnügen: Es ist schön, draußen zu sein und die Kunstwerke oder Dekorationen zu bestaunen. Und es ist bitter, dabei genau auf die Uhr achten zu müssen. Seit knapp einer Woche ist Ausgangssperre am Abend.

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Dienstag, 1. Dezember 2020

Türen

Im Gottesdienst am Sonntag, dem ersten Advent, ging es ums Thema Türen. In einem Psalm heißt es: "Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!" Wir haben einige Türen und Tore zu uns in die Kirche eingeladen um zu hören, was sie davon halten. Und wer ihrer Meinung nach der König ist, der da kommen soll. 

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Donnerstag, 26. November 2020

"Zwischen den Jahren"

Lehrvikar Marcus Held ist gerade nicht hier in der Petrusgemeinde, sondern in Heidelberg im Predigerseminar. Vier Wochen lang lebt und lernt er dort gemeinsam mit anderen Vikar*innen. In der Zeit "zwischen den Jahren", nämlich zwischen dem Ende des Kirchenjahres an Ewigkeitssonntag und dem Beginn des Advents, dürfen wir einen Blick über seine Schulter in der Studierstube des Predigerseminars werfen und diesen Andachtstext von ihm lesen. Danke!

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Mittwoch, 25. November 2020

Sich etwas eingestehen

Warum tritt Trump nicht endlich vor die Kameras und nimmt seine Niederlage an? Es ist von außen manchmal ganz leicht zu sehen, was andere falsch machen oder versäumen. Aber wie ist es mit mir selbst? Kann ich zu meinen Niederlagen stehen? Zu meiner Schuld?

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Ewigkeitssonntag, 22. November 2020

Siehe, ich mache alles neu!

Ein Wort, das wir im Alltag nicht verwenden, aber in der Bibel oft hören: „Siehe!“ Im Studium hab ich damals gelernt, „siehe“ sei die „Zoom-Funktion“ der hebräischen Sprache. Am Ewigkeitssonntag heute haben wir dreimal herangezoomt an den Text und ans Leben.

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Samstag, 21. November 2020

Unsere Glocken erzählen Glaubensgeschichte

In den Wallstadter Briefkästen landet dieser Tage der aktuelle Gemeindebrief, die "Post von Petrus". Großes Thema darin: Unsere Glocken und die Frage, ob wir ein viertes Glöckchen für die Gemeinde gießen lassen. Wir hören die Glocken (fast) täglich, aber kaum einer von uns hat die 3 Glocken unserer Petrusgemeinde schon einmal genauer in Augenschein nehmen können. Lehrvikar Dr. Marcus Held wirft für uns einen Blick in den Glockenturm. Ein Gastbeitrag.

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Buß- und Bettag, 18. November 2020

Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes.

Der Sonnenschein lockte mich heute ins Freie. Und da sah ich die Kondensstreifen. Wie einen Gruß des Himmels zum Buß- und Bettag. Lauter Windungen und Schleifen scheint ein Flieger da gemacht zu haben. Wie um uns daran zu erinnern, was Buße tun heißt: „Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes“ (Martin Luther).

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Dienstag, 17. November 2020

Vom Teilen

Hebr 13,16: Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

Überwältigend groß war die spontane Bereitschaft der Wallstadter, in der Sankt-Martins-Zeit auch selbst etwas zu teilen. Nur ein Wochenende lang stand vor dem Pfarramt eine Spendenkiste. Montag war sie randvoll mit Lebensmittel- und Kosmetikspenden für die Beratungsstelle „Amalie“ in der Neckarstadt.

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