Evangelische
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Freitag, 19. November 2021

Welttoilettentag

In der Stadt:

Mann mit heruntergelassenen Hosen in der Hocke. Wischt sich anschließend umständlich den Hintern ab. Entblößt vor allen, die vorbei gehen. Den Mitmenschen zuliebe hat er in/auf eine Tüte gekackt, diese danach zugeknotet und in den nächsten Mülleimer geworfen.

Und seine Mitmenschen?

Nehmen das angewidert zur Kenntnis oder tun, als wäre nichts.

Die Begebenheit ist zwei Monate her, sie geht mir nicht aus dem Kopf.

Was ihr (Mitmenschen) tun könnt:

Macht in eurer Stadt Druck, bei den Menschen, die sich am 26.09. zur Wahl stellen, bei euren kommunalen Abgeordneten, bei der städtischen Verwaltung: Fordert flächendeckend öffentliche Toiletten (vor allem in zubetonierten Innenstädten)!

Ja: Das kostet Geld. Vor allem der Unterhalt, die Reinigung. Ich bin so naiv zu glauben, dass es uns "Mitmenschen" das Wert sein sollte: Überschaubare Investitionen, um Menschen ihre Menschenwürde nicht ganz zu versagen. Dabei geht es nicht nur um Wohnsitzlose (die seltenst im Restaurant "mal eben kurz" die Toilette benutzen dürfen). Öffentliche Toiletten kommen allen Menschen zugute, nicht zuletzte Menschen mit chronischen (Darm-)Erkrankungen. Es geht um Teilhabe.

Fun fact: Bereits "Wildpinkeln" ist eine Ordnungswidrigkeit, die im Zweifel ein hohes Bußgeld nach sich zieht, ggf. sogar eine Freiheitsstrafe nach 183a StGB.

Christoph Kleeberg

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