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Präsenzgottesdienste in der Pandemie

Evangelische und Katholische Kirche bieten vereinzelt wieder Präsenzgottesdienste an

(14.01.2021, Mannheim) Nach dem Weihnachtslockdown finden nun in einzelnen evangelischen und katholischen Kirchen Mannheims wieder Präsenzgottesdienste mit dem gewohnt strengen Schutzkonzept statt. Unverändert bieten beide Konfessionen vielfältige Online-Formate an. Doch wollen sie nun für die Gläubigen auch die Stärkung im realen Kirchenraum wieder ermöglichen. Die Entscheidung darüber haben die jeweiligen Gemeinden und Seelsorgeeinheiten in Eigenverantwortung getroffen. Sie gelten bis vorerst Ende Januar. An allen Sonntagen im Januar strahlt das Rhein-Neckar-Fernsehen um 10 und um 14 Uhr einen Gottesdienst aus einer evangelischen Kirche aus.

„Wir sind präsent mit und ohne Präsenzgottesdienst“

In zwei der 20 evangelischen Gemeinden in Mannheim finden ab 17. Januar wieder Präsenzgottesdienste statt. „Wir wollen einen solidarischen Beitrag zum Schutz vor allem der vulnerablen Menschen leisten, sehen aber andererseits auch das dringende Bedürfnis derer, die mit ihrer Not, Angst und Sorge das geistliche Miteinander in Gemeinschaft und auch eine Ansprache brauchen“, sagt der evangelische Dekan Ralph Hartmann. „Nach intensiven Diskussionen sind die verantwortlichen Ältestenkreise vor Ort zu unterschiedlichen Haltungen gekommen, die wir gegenseitig respektieren“. Die badische Landeskirche empfiehlt ab einer Inzidenzzahl von 200 die Form des Online-Gottesdienstes. Ab einer Inzidenzzahl von 300, so die Landeskirche, solle auf Präsenzgottesdienste ganz verzichtet werden. Derzeit liegt die Inzidenzzahl in Mannheim unter 200.

Bewährtes Schutzkonzept

Sonntagsgottesdienste finden ab 17. Januar in der ChristusFriedenGemeinde (Christuskirche und Friedenskirche) und in der ThomasGemeinde (Pfarrsaal der Ökumene-Kirche St. Pius, Neuostheim, und evangelisches Gemeindezentrum Neuhermsheim) statt. Dabei sorgt das bewährte strenge Hygienekonzept mit stark begrenzter Personenzahl, Abstandshaltung, Maskenpflicht und Verzicht auf das Singen der Gemeinde für den Schutz der Mitfeiernden.

Gottesdienste für zu Hause – online, im Rhein-Neckar-Fernsehen und täglich per Telefonandacht

Die meisten Gemeinden bieten alternative Gottesdienst-Formen und Aktionen an. Gottesdienste nach Hause bringt auch das Rhein-Neckar-Fernsehen, das an allen Januar-Sonntagen um 10 und um 14 Uhr einen evangelischen Gottesdienst ausstrahlt: Am 17. Januar kommt der TV-Gottesdienst aus der Petruskirche, Wallstadt.

Rund um die Uhr können zudem kurze Telefonandachten unter der Rufnummer 0621 / 28000-111 gehört werden, die täglich wechselnd von Mannheimer Pfarrer*innen und Vikar*innen gesprochen haben.

„So sind wir präsent für die Menschen, mit und ohne Präsenzgottesdienst“, sagt Dekan Hartmann. Er teile die Sehnsucht vieler, Gottesdienste als Begegnung wieder „wie früher“ feiern zu können. Bis dahin bedürfe es noch einiger Geduld, doch könnten sich alle getragen wissen in der Liebe Gottes und in der Gemeinschaft aller Gläubigen, so Hartmann.

Die beiden Konfessionen hatten wegen der gravierenden Pandemiesituation beschlossen, vom 18. Dezember bis zum 10. Januar keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Die Ordnungen beider Kirchen sehen vor, dass die Entscheidung über Präsenzgottesdienste von den Verantwortlichen vor Ort getroffen werden kann. Für alle, die Gottesdienste nicht in Kirchen feiern können oder wollen, bieten beide Konfessionen vielfältige Online-Feiern an. Diese sind zusammengestellt auf den Homepages www.ekma.de und unter www.kathma.de  (dv)

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