Evangelische
Petrusgemeinde
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Weihnachten, 25. Dezember 2021

Offenes Kunstwerke

1. Joy to the world

Eins meines liebsten Weihnachtlieder ist "joy to the world" (klar, ich bin eben ein Freude-Fan, und wenn Weihnachten ist, dann weiß ich manchmal gar nicht, wohin mit meiner Lebensfreude!). In meiner ameriaknischen Gastfamilie wurde ein Vers immer so gesungen: "Joy to the fishes in the deep blue sea, and joy to you and me!" (Freude den Fischen im tiefen blauen Meer, Freude mir und dir!). Das fand ich so süß! Heute, nach nur 25 kurzen Jahren, habe ich geschnallt, dass hier ein Psalmwort aufgenommen ist. Gestern in der Christmette und heute morgen wieder hatte Lehrvikar Held Psalm 96 ausgewählt, und heute, beim zweiten Mal Beten sozusagen, ist bei mir der Groschen gefallen:

Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich: And heaven and nature sing!

Das Meer brause und was darinnen ist: Joy to the fishes in the deep blue sea!

2. Jesusneid

Als kleines Mädchen litt ich spätestens am zweiten Weihnachtsfeiertag immer unter heimlichem Jesusneid. Ich wollte fromm sein, aber zugleich witterte ich Ungerechtigkeit: Mein Geburtstag ist immer nur einen Tag lang, und um den Geburtstag von Jesus wird tagelang, nein, wochenlang so ein Bohei gemacht? 

Heute ging es in der Predigt um 1. Johannes 3: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!

Innerlich habe ich es bis zum heutigen Tag beibehalten, diesen Vers mit einem trotzigen "Ätsch" zu beenden: "WIR sind es AUCH! Ätsch" Nicht nur Jesus ist Gottes Baby, nicht nur er hat das ganze Riesenfest verdient, größer als jeder Kindergeburtstag. Wir haben es auch. Nun ja, nicht verdient. Aber nötig. Zum Glück geht es bei Gott nicht nach Verdiensten, sondern immer aus Gnade. Frohe Weihnachten! Joy to the World!

 

 

 

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